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The Game Changers – ein Kommentar

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Ernährungsdoku - Kommentar

Hat einen Blick darauf geworfen,

Lasse (vom FIZ)

Kleiner Tipp vorm Lesen: Schaut euch den Film an, das hilft ungemein!

Als mich Jemand fragte, ob ich einen Kommentar zum Film „The Game Changers“ schreiben wolle, war meine erste Reaktion (innerlich): „Puh, damit kannst du dich nur in die Nesseln setzen.“ Darauffolgend meine Antwort: „Na klar, mache ich.“

Nun ist dies schon ein paar Wochen her. Schon damals schob ich es vor mir her diese „Dokumentation“ anzusehen. Als meine Antwort formuliert war, wurde mir immer mehr bewusst: „Mist, jetzt musst du dir die wirklich angucken.“

Jetzt könnte man natürlich kommen und die Frage stellen, wieso jemand, der sich beruflich und privat mit Training, Ernährung & Gesundheit beschäftigt, solch einen wahnsinnigen Content nicht freiwillig sehen möchte.

Doch da kann ich mit den Worten von Layne Norton[1] antworten (Anm. d. Red. PhD in Ernährungswissenschaften, Powerlifter, Autor): „I am pretty sure i have PTBS from the terrible food ´documentaries´ I’ve seen so far {…}”.

Nicht nur dabei stimme ich seiner Meinung zu. Auch an anderer Stelle, an der er sagt, dass vernünftige Dokumentationen mindestens beide Seiten der Medaille beleuchten sollten.

Dies geschieht in der Regel selten, denn nicht zuletzt möchte eine Dokumentation heutzutage auch unterhalten.

Die letzten „großen Ernährungsdokus“ wie Fed Up, What the Health oder Supersize Me machten genau dies ebenfalls NICHT. Entsprechend hatte ich eine Vorahnung, wie dieses erste, großangelegte „vegan-sport-science-Ding“ wohl werden könnte.

So viel zu meinen Vorurteilen.

Ja, die sollte man nicht haben. Leider sind sie nur allzu menschlich und im Feld von Ernährung und Sportwissenschaft leider oftmals unvermeidbar.

 

Vorbemerkungen

Mittlerweile erreichten mich diverse Analysen, Reviews und Kommentare zu diesem Film.

Dadurch wurden allmählich immer mehr Hintergrundinformationen zu den beteiligten Personen des Films bekannt.

Der Executive Producer des Films ist James Cameron, welcher zufällig CEO einer Erbsen-Protein-Firma ist und unlängst über 100 Millionen Dollar in das Unternehmen investierte [2].

Nicht dass diese Infos nicht öffentlich zugänglich wären, doch natürlich würde ein James Cameron damit nicht freiwillig hausieren gehen. Leider ist dies im großzügigsten Falle eher „unglücklich“, wenn man sich selbst den Anspruch einer ´Science based & critical documentary´ auferlegt hat.

Schlussendlich gibt es in der Wissenschaft etwas, was sich ´Conflict of Interest´ nennt, den man immer dann angeben sollte, wenn man mit offenen Karten spielen möchte.

Was weiterhin komisch anmutet, ist die Tatsache, dass die interviewten „Experten“ allesamt vegane Produkte vertreiben, von Arni’s Supplementfirma ganz zu schweigen.

Versteht mich an dieser Stelle nicht falsch, es ist legitim sein Geld in dem Sektor zu verdienen, den man analysiert oder in irgendeiner Form beurteilen möchte. Das Einzige, was man dann zu tun hat: „Geh offen damit um“.

Im Film selbst wird dann übrigens darüber gemosert, dass die Milch- und Fleischindustrie ihre Studienergebnisse „erkaufen“ würde. Schwierig.

Zunächst sei noch gesagt, dass ich nicht jeden einzelnen Punkt der Dokumentation beleuchten werde. Ich habe mich auf ein paar eingängige Beispiele beschränkt, um deutlich zu machen, warum diese Dokumentation vieles ist, aber nicht wissenschaftlich.

Wer allerdings einen „rant“ gegenüber der veganen Ernährung oder einer pflanzenbasierten Lebensweise erwartet, wird einigermaßen enttäuscht werden. Hier soll es nicht darum gehen einen Lebensstil oder eine Ernährungsform abzuwerten. Vielmehr soll deutlich werden, dass diese Dokumentation eher dem Sensationalismus zuzuordnen ist und weniger als seriöse Informationsquelle dient.

 

Kapitel 1 – Ehre und Stärke

Sobald können wir noch nicht zu den Inhalten des Films gelangen, denn vorab muss unter anderem noch geklärt werden, was sich hinter „cum hoc ergo propter hoc“ verbirgt.

Im Wesentlichen bezeichnet dies eine Scheinkausalität: Jemand behauptet auf ein Ereignis A folgt direkt das Ergebnis B.

Ein gutes „The Game Changers“-Beispiel wäre hier, dass ebenfalls von Layne Norton skizzierte Beispiel des angeblich freiwillig vegetarisch lebenden Gladiators. Im Film wird behauptet, dass die Exhumierung einiger Gladiatoren deutlich zeige, dass diese sich „vorwiegend vegetarisch“ ernährten [3]. In diesem Zusammenhang stellt Norton dar, dass diese Untersuchung keinesfalls indiziert, auf eine rein pflanzliche Ernährung zu schließen. Schlussendlich sagt sogar der im Film hervorragend inszenierte Studienautor, dass die Gladiatoren gar nicht gänzlich vegetarisch oder gar vegan lebten. Zumal Dr. Kanz hier unterschlägt, dass andere Explorationen[1] eine eher Meeresfrucht-Pflanzenkombi-Ernährung nahelegen.

Auf die Art und Weise der dargestellten Isotopenmessung gehe ich nicht weiter ein. Dahingehend kann sich der interessierte Leser gern einmal mit dem Labortechniker seines Vertrauens auseinandersetzten.

Weiterhin ist anzunehmen, dass die vegetarische Ernährung eher im Zusammenhang mit anderen Beweggründen stand. Ein Großteil der Gladiatoren wurde als Sklaven rekrutiert. Eine ausgewogene fleisch- und fischreiche Ernährung war den unterhaltenden Institutionen wohl zu teuer.

Doch vor allem deuten die Funde daraufhin, dass die Gladiatoren durch eine hohe kohlenhydrat- und fettreiche Kost gemästet wurden, da subkutanes Fett vor Verletzungen schützte [4], [5].

In diesem kurzen Abschnitt kann der aufmerksame Leser schon erkennen, dass dort einiges an Potential für viele mögliche Korrelationen schlummert. So scheint es keine direkte Kausalität zwischen der pflanzlichen Ernährung einiger versklavter Gladiatoren und der angeblichen Überlegenheit der veganen Ernährung zu geben.

Diese einführende Passage des Films scheint einzig und alleine die Beweggründe von James Wilks zu illustrieren, warum er sich für vegane Ernährung interessiert. Das ist zwar schön für ihn, hat aber nichts mit einer über 1000 Stunden andauernden, wissenschaftlich basierten Research-Arbeit zu tun. Gerade das Gladiator-Argument wirkt konstruiert, denn am Ende des Tages behauptet selbst im Film niemand, dass die Gladiatoren vegan lebten oder aßen.

[1] Im Volltext seines Artikel nachzulesen

 

Kapitel 2 – der perfekte Athlet

Ein weiteres Merkmal, welches sich durch den ganzen Film zieht, ist die Tatsache, dass nur allein Spitzenathleten als Beispiele genannt werden. Hierbei bietet sich die Frage an, welchen Mehrwert dies jetzt für einen Breitensportler hat.

Vielmehr wird kaum auf das Training oder die individuellen Segmentlängen (Körpergeometrie) der Athleten eingegangen. Was also bringen einem durchschnittlichen Kreisliga-Kicker jetzt die Infos, dass James Wilks (UFC Fighter), Scott Jurek (Ultraläufer), Patrik Baboumian (Strongman), Nate Diaz (UFC Fighter), Bryan Jennings (Schwergewichtsboxer), Lewis Hamilton (Formel 1 Fahrer) oder Kendrick Ferris (Gewichtheber) vegan leben, bzw. sich vegan ernähren? Ganz davon ab, dass fast gänzlich Individualsportler gezeigt und interviewt wurden, spielt es einfach keine Rolle, welcher Athlet sich wie ernährt, da ihr nicht wie diese trainiert.

Dass sich Usain Bolt im olympischen Dorf laut eigener Aussage Unmengen an Chicken Nuggets reingefahren hat, sogar an Wettkampftagen, ist ebenso unerheblich. Denn ihr seid nicht Usain Bolt.

Dies heißt im Umkehrschluss nicht, dass nicht jeder Mensch seine eigenen Erfahrungen mit der veganen Ernährung machen darf oder sogar sollte. Natürlich gehört das Ausprobieren von Dingen zum menschlichen Explorationsverhalten.

Doch die Aufmachung dessen kommt mehr als fragwürdig daher. Zuerst wird Connor McGregor gezeigt, wie er Nate Diaz vor dem Kampf wörtlich kompromittiert. Zugegeben, wenn jemand Witze über andere Ernährungsformen macht und den Kampf hinterher verliert, ist das blöd gelaufen. Kann man daraus schließen, dass Diaz den Kampf aufgrund seiner veganen Ernährung gewonnen hat? Ich denke nicht.

Im weiteren Verlauf werden dann Jurek, Mitchell, Bausch, Ferris und Baboumian gezeigt, die aufgrund ihrer Nahrungsumstellung Rekorde brachen. Das wirkt auf den ersten Blick ziemlich überzeugend. Es mag sich für die betreffenden Personen sogar genauso anfühlen, wie sie es berichten. Es mag sogar so sein, dass dies für diese Individuen genau das Richtige ist.

Nun tritt zum ersten Mal Dr. James Loomis auf, der sich im Nachgang für die Ausführungen in „The Game Changers“ rechtfertigt [6] und diese Ernährungsumstellung mit einem völlig aus der Luft gegriffenen Argument unterstützt.

Zunächst wird eine Argumentationskette aufgebaut, in der „alle Anderen[2]“ behaupten würden, tierische Proteine wären die wichtigste Quelle für muskuläre Leistung. Ehrlicherweise habe ich keine Ahnung, wieso dies hier aufgeführt wird. Ich habe noch nie einen Sportler getroffen, der tatsächlich der Überzeugung ist, dass Proteine (egal aus welcher Quelle) DIE Energiequelle bei körperlicher Anstrengung sind. Offenbar ein Strohmann[3]-Argument, welches dafür benutzt werden soll, tierische Proteine abzuwerten. Loomis tut dies mit einem Tortendiagramm, in dem er Kohlenhydrate und Proteine gegenüber stellt. In Gänze gibt das Diagramm dann 100% an.

Die Frage wäre nun, was diese 100% angeben sollen.

Wenn er den täglichen Gesamtumsatz eines Menschen meint, dann ist dieses Diagramm maximal unsinnig. Denn wieso sollte jemand eine solche Makronährstoffverteilung aufweisen?

Bei den zunächst angegebenen 60% Proteinen wären das bei mir (73kg) bummelige 4,38g (!) pro Kilogramm Körpergewicht. Ich müsste nach der Rechnung an EINEM TAG ca. 1,5 kg Rinderfilet (ca. 1.600kcal) oder 16 (!) Becher (8kg) Soja-Joghurt essen (ca. 4.000kcal).

Nicht nur aufgrund dieser impraktikablen Lebensmittelauswahl wirkt Dr. Loomis Darstellung äußerst fragwürdig, vielmehr noch durch den generellen Widerspruch gegen die allgemeine Lehrmeinung der energiebereitstellenden Stoffwechselprozesse des menschlichen Körpers.

Denn ja, Proteine sind essentielle Makronährstoffe und gerade für sporttreibende Menschen sehr wichtig, aber nicht als potenter Driver für lang andauernde sportliche Belastungen, sondern eher als Strukturelement im Muskel- und Gewebeaufbau.

Daran anknüpfend sei noch gefragt, wieso Loomis den Begriff „Kohlenhydrate“ als Äquivalent für eine pflanzenbasierte Ernährung nutzt. Ja, viele Pflanzenquellen weisen einen hohen prozentualen Anteil an Kohlenhydraten auf, doch eben nicht alle. Ferner wird Dr. Loomis mit seinen Erfolgen intrudiert (Gewinn der World Series & des Superbowls), um der Scheinargumentation noch mehr Bedeutung zu verleihen. So ein Mann kann schließlich nicht falsch liegen!

Zusammenfassend sollen die Bespiele des Gladiatoren und der Spitzenathleten wohl eine mehr oder weniger vergleichbare Gruppe von Menschen ergeben, die sowohl einen anthropologischen als auch physiologischen Zusammenhang aufzeigen sollen.

Ob diese Gruppen aufgrund ihrer völlig differenten Lebensumstände überhaupt verglichen werden können, sei dahingestellt. Selbst wenn wir davon ausgehen, man könne sie vergleichen[4], so argumentiert der Film gegen etwas, was so skizziert nicht existiert. Weder die aufgestellte Hypothese der Überlegenheit tierischer Proteine als Quelle für muskuläre Leistung ist zeitaktuell, noch ist die daraus konstruierte Hypothese der Überlegenheit der pflanzlichen Ernährung[5] so haltbar. Was dies im Einzelnen bedeutet wird im Folgenden weiter dargestellt.

Wie man anhand meines oben genannten Beispiels erkennen kann, ist es schlicht nicht praktikabel einen hohen Energieverbrauch ausschließlich mit natürlichen Proteinquellen decken zu wollen. Schon gar nicht für die Gladiatoren, deren Lebensmittelquellen einen Bruchteil heutiger Auswahlmöglichkeiten ausmachten. Somit sind/waren oftmals energiedichte Kohlenhydrate (aus pflanzlichen Quellen) in der Ernährung enthalten. Zumal heutzutage die herkömmliche Makronährstoffaufteilung von sportlich aktiven Menschen in etwa so aussehen könnte: 40% Kohlenhydrate, 30% Fette, 30% Proteine[6].

Für die Macher des Films bietet sich eine neutrale Betrachtungsweise der Wirklichkeit aber nicht an. Es soll bewusst in Schwarz und Weiß, also in Fleisch und Pflanzen unterteilt werden, um den eigenen Standpunkt deutlich zu machen. Dass es hierbei keine wirkliche Trennschärfe zu geben scheint, passt nicht so recht in den Handlungsrahmen.

[2] „alle Anderen“ meint hier wohl alle anderen Wissenschaftler. So richtig aufgeklärt, wer diese seien, wird es nicht.

[3] engl. Strawman-Argument: Wird v.a. in den Pseudowissenschaften oftmals als Ausgangspunkt für eine anschließende Fragestellung genutzt, um seine eigene Argumentationskette zu rechtfertigen.

[4] Womöglich durch ihren ähnlich gearteten kalorischen Gesamtumsatz

[5] denn hier wird „Kohlenhydrat“ als Synonym für Pflanzen verwendet

[6] Das stellt selbstredend nur ein Beispiel dar und ist abhängig von den Lebensmittelquellen sowie individuellen Präferenzen/Einschränkungen.

 

Kapitel 3 – No Plants, No Gains?

Im vorigen Kapitel 2 haben wir gesehen, dass es augenscheinlich um Athleten aus der Spitzenklasse zu gehen scheint, die nach eigenen Angaben durch eine Ernährungsumstellung großartige Erfolge feierten. Ganz nebenbei gesagt wissen wir nicht, wie diese Athleten sich vorher tatsächlich ernährten oder wie sie vorher trainiert haben.

Daran anschließend wurde versucht Proteine aus tierischen Quellen zu diskreditieren, um das allgemeine Wording innerhalb des Films einzuleiten.

Nachdem durch die Filmemacher festgestellt wurde, dass tierische Proteine kein guter Energielieferant für muskuläre Leistung seien, folgt die nächste Strohmann-Argumentation.

Wilks beginnt dieses Narrativ damit, dass er immer glaubte tierische Proteinquellen seien den pflanzlichen überlegen. Nun sei er aber eines Besseren belehrt, schlussendlich hätten es auch „the big guys“ (hier: Ferris & Baboumian) geschafft ein Groh an Muskelmasse aufzubauen, ganz ohne Tiere. Er befeuert diese Theorie damit, dass er (weil es „alle anderen“ behaupteten) immer glaubte, er könne nicht genug Proteine aus Pflanzen aufnehmen, da er als Athlet insgesamt einen erhöhten Mehrbedarf an Proteinen habe. Logisch dürfte doch in diesem Zusammenhang allerdings sein, dass Athleten insgesamt einen Mehrbedarf an allen Mikro- und Makronährstoffen haben, da sie einen wesentlichen höheren Verbrauch aufweisen als der Durchschnittsmensch. Wer allerdings mehr verbraucht, kann entsprechend auch mehr essen.

Wieso er nun glaubt, dass dies durch eine pflanzenbasierte Ernährung nicht klappe, bleibt sein Geheimnis, denn: „ […] I am not sure anyone has ever claimed that is not possible […] [7]. Vegetarische oder vegane Athleten brauchen allerdings mehr Wissen bezüglich der verschiedenen pflanzlichen Proteinquellen. Denn vergleicht man tierische und pflanzliche Proteinquellen Gramm für Gramm, dann sind die tierischen Quellen tatsächlich überlegen [8, 9, 10, 11, 12].

Natürlich hat dieser Argumentationsaufbau einen konkreten Nutzen für die Filmemacher. Es soll versucht werden dem Zuschauer zu suggerieren, man [der Zuschauer] sei, wie Wilks selbst, einem omnipräsenten Mythos aufgesessen. Dass es diesen Mythos in der Realität so gar nicht gibt, spielt keine Rolle.

Doch worauf fußt dieser konstruierte Mythos? Darauf hat wiederum Dr. Loomis eine Antwort. Er stellt sogleich die These auf, dass die anderen Wissenschaftler behaupten würden, pflanzliche Proteine seien unvollständig an essentiellen Aminosäuren. Doch dies behauptet niemand. Was wir aus den meisten Untersuchungen wissen, ist, dass nicht das Fehlen essentieller Aminosäuren das Problem ist. Es geht vielmehr um die Bioverfügbarkeit und Absorption der jeweiligen Proteinquelle(n) [8, 9, 10, 11, 12, 14].

Wir reden also über eine Ratio von Quelle zu Quelle und von Gramm zu Gramm. Somit ist nicht entscheidend, wie viele Proteine nun in dem jeweiligen Lebensmittel in natürlicher Form vorhanden sind, sondern wieviel davon schlussendlich zum „Verbauen“ übrig bleiben und wie diese die Muskelproteinsynthese beeinflussen:

Ingestion of whey protein resulted in a larger increase in blood essential amino acid, branched-chain amino acid, and leucine concentrations than either casein or soy […][8]

The relationship between protein intake and MPS is both dose and protein source-dependent, with isolated soy showing a reduced ability, as compared to isolated whey protein, to stimulate MPS under both rested and post-exercise conditions [10].

Deutlich wird lediglich eine Sache: „Das Zusammenspiel von progressivem Krafttraining und der Verfügbarkeit von ausreichend Proteinen, unabhängig der Quelle, führt zum Kraft- und Muskelaufbau [13]“. Eben genau diese Tatsache lässt die „Dokumentation“ gänzlich unter den Tisch fallen. Es wird nur versucht die tierischen Quellen in ein schlechteres Licht zu rücken.

So lange die Gesamtheit der Proteine ausreichend ist, spielt die Quelle keine Rolle.“ Das können wir erst einmal so stehen lassen.

Insofern ist es in der veganen Ernährung, auch im Leistungssport, natürlich möglich seine Muskulatur ausreichend gut mit Proteinen zu versorgen.

So bleibt „The Game Changers“ einen weiteren Punkt schuldig: das objektiv beste Training und das objektiv beste Ernährungsprogramm bringen den Einzelnen nicht voran, wenn die Praktikabilität nicht gegeben ist.

 

Kapitel 4: Der Erdnussbutter-Steak Fall

Vor allem in Bezug auf die schon angesprochene Praktikabilität bleibt beim Zuschauen die eine oder andere Augenbraue angehoben.

Denn nachdem ausgeführt wurde, „alle Proteine würden aus Pflanzen kommen und tierische Quellen sind somit eh doof“, wirft der Film wieder ein paar Dinge durcheinander.

Folgendes Beispiel kann man nur anbringen, wenn man die physikalischen Gesetzmäßigkeiten der Ernährungsphysiologie wissentlich außer Betracht lässt oder, was hier wahrscheinlicher ist, den Unterschied zwischen absoluten und relativen Häufigkeiten missachtet.

Standpunkt im Film ist: Erdnussbutter hat im Vergleich zu Eiern und Steak mehr Proteine. Vergleichen wir handelsübliche[7] Erdnussbutter mit einem Steak, gemessen in 100g, dann hat die Erdnussbutter 9g (30g vs. 21g) Protein mehr zu bieten.

Also ran an das Glas Erdnussbutter? Naja, so einfach ist es dann doch nicht.

Denn wenn jemand nun diese 100g Erdnussbutter auf einen Schlag isst, dann schlägt diese Mahlzeit mit knapp 600kcal zu buche. Wenn ich dagegen ein 100g mageres Rinderfilet zu mir nehme, habe ich ca. 120kcal gegessen.

Nun setzen wir dies noch in „echte“ Mahlzeiten um. Sagen wir, man isst eine Scheibe Toastbrot mit den üblichen 30g Erdnussbutter. Nun hat man in dieser Mahlzeit schätzungsweise 13g Protein zu sich genommen (9g Erdnussbutter, 4g vom Toast) und insgesamt 290kcal. Mein persönliches Sättigungsgefühl würde hier nicht einsetzten, aber nehmen wir an, es wäre so.

Jetzt haben wir ein 200g schweres, mageres Rinderfilet (ca. 240kcal) mit 42g Protein und 300g grünen Bohnen (ca. 100kcal) sowie 2 großen Kartoffeln (ca. 160g mit 114kcal).

In Summe kommen wir hier also auf 440kcal, was 150kcal mehr sind als das Erdnussbutter-Toast. Allerdings wurden damit auch 660g (!) Nahrung aufgenommen, wovon ca. 460g pflanzlichen Ursprungs sind. Dagegen bringt unser Sandwich nur knapp 70g auf die Waage. Es wären also 6 (!) Toasts nötig, die zusammen 1.740 kcal enthalten, um auf 460g pflanzliche Nahrung zu kommen.

Zum Vergleich: der deutsche Verbrauchsdurchschnitt liegt bei knapp 2.200kcal/Tag. Anhand dieser Zahlen sieht man nun, wie unsinnig das gewählte Beispiel ist. Denn für einen Durchschnittsmenschen, der täglich 8 Stunden arbeitet und eventuell noch 1,5 Stunden an 3 Tagen der Woche zum Sport geht, ist diese Art der Ernährung nicht durchführbar. Vor allem nicht, wenn man einen leistungssteigernden Effekt erreichen möchte.

Das Beispiel illustriert, wenn auch ungewollt, dass es offenbar nicht wichtig ist, auf seine Mikronährstoffzufuhr zu achten. Ironischerweise hätte jeder Mensch in unserem Steakbeispiel viel mehr Gemüse zu sich genommen als bei der veganen Erdnussbutter-Variante.

Uns ist derweil klar, dass es viele sehr gute Gerichte veganen Ursprungs gibt, die sich lohnen konsumiert zu werden. Das Ziel ist hier nicht, vegane Gerichte zu diffamieren, sondern die Unsinnigkeit der im Film gewählten Beispiele herauszustellen.

Zugegeben, wir haben das hier jetzt arg verkürzt, doch nichts anderes tut der Film über die gesamte Zeit. Es zeigt ebenfalls deutlich, wie wichtig es ist, Ernährung in einen gesamten Kontext zu setzen und nicht nur einzelne Lebensmittel gegeneinander zu stellen.

[7] Ich habe hier den ersten Treffer der App FDDB verwendet.

 

Kapitel 5 – Man on Fire

Vorab sei gesagt, dass Entzündungen ein weites und komplexes Feld sind und das Folgende den Themenkomplex allenfalls marginal umreißt.

Die Dokumentation suggeriert nun, wir sollten alle Entzündungen sofort loswerden. Doch ist das wirklich so?

Ohne eine kurzfristige Entzündungsreaktion (z.B. Stimulierung von mTOR durch (Kraft-) Training) werden keine Reparationsprozesse in Gang gesetzt, was ein Ausbleiben von Anpassungsvorgängen zur Folge hätte und es gäbe keine Reaktion auf einen Krankheitserreger durch das Immunsystem.

Anders verhält es sich mit chronisch erhöhten Entzündungsmarken im Körper. Sie können ein Hinwies auf eine systematische „Dysfunktion“ der Immunreaktion sein, hervorgerufen durch einen bestimmten Lebensstil, genetische Disposition und/oder pathologische Veränderungen.

Der Film fliegt sodann über die bekannten Schlagwörter wie TMAO[8], Arteriosklerose, Bluthochdruck, Diabetes Mellitus Typ 2, KHK und die Blutfettwerte. All das werde ohne Fleischkonsum ad hoc besser und eine pflanzenbasierte Diät wirke gar protektiv, so die Aussage des Films.

Auch in diesem Fall wird die (individuelle) Ausgangssituation nicht mit dem Endresultat in ein Verhältnis gesetzt, sondern nur das Endprodukt aus einer „pflanzenbasierten Diät“ zum Anlass genommen, um den Standpunkt zu zementieren.

Denn es ist sehr wohl entscheidend, ob ein Individuum nun starker Raucher ist, übergewichtig und unter akutem Bewegungsmangel leidet und im Zuge dessen seine Ernährung und seinen Lifestyle ändert. Nehmen wir weiterhin an, dieses fiktive Individuum hat nun eine typisch westliche Ernährung verfolgt, in welcher kein bis wenig Gemüse, viele Fertigprodukte & Fast Food an der Tagesordnung waren sowie 2x am Tag eine Blätterteigbackware. Wird diesem konstruierten Menschen eine pflanzenbasierte Ernährung helfen? Wahrscheinlich ja.[9] Daraus zu schließen, dass allein das Weglassen von allen Fleischprodukten zu dieser Verbesserung führte, wäre ein logischer Fehlschluss, denn womöglich ist es der angehobene Gemüseanteil.

Ohne hierbei jetzt zu sehr ins Detail gehen zu wollen, ein paar kleine Anmerkungen, wie die Filmemacher diese Claims absteckten.

Zumeist beziehen sie sich auf epidemiologische Daten, was in der Gesundheits-, Sport- und Ernährungswissenschaft auch aus ethischen Gründen oftmals nicht anders möglich ist. Anders als bei randomisierten, kontrollierten Studiendesigns (Interventionsstudien) kann bei den Beobachtungsstudien kein direkter kausaler Zusammenhang hergestellt werden. Dafür ist dieses Design allerdings auch nicht gedacht. Epidemiologische Daten dienen in erster Linie dafür, aus einer Vielzahl von Variablen mögliche Korrelationen und Fragestellungen abzuleiten, die dann in einer später folgenden Interventionsstudie weiter überprüft werden können.

Beim Stichwort „einer Vielzahl von Variablen“ sollte der aufmerksame Leser aufhorchen, denn zu Beginn des Textes wurden Scheinkausalitäten bereits kurz skizziert.

Beobachtungsstudien erfassen in der Regel viele Datenpunkte, häufig durch ein Fragebogensystem. Dabei kann es zu Interferenzen (Co-Faktoren) kommen, die man (die Autoren) so gut es geht versucht zu bereinigen. Schlussendlich korrelieren gar die verrücktesten Dinge miteinander. Der Storch bringt die Kinder und der Konsum von Margarine korreliert wunderbar mit der Scheidungsrate in Maine [15, 16, 17].

Die stetige, wohl gewollte Misinterpretaion der beobachteten Korrelationen, gepaart mit dem Durcheinanderwerfen von absoluten und relativen Risiken ist Pseudowissenschaft.

Ein Beispiel, wie der Film dies im Falle der Entzündungsmarker handhabt, haben Layne Norten und Asker Jeukendrup in ihren Artikeln benannt. Dabei geht es um die Behauptung des Films: „[…] viele, viele Studien hätten gezeigt, das tierische Produkte die Inflammationsmarker erhöhen würden“.

In der Tat haben einige Fall-Kontroll-Studien derlei Assoziationen gefunden [21]. Allerdings ist dies nicht wirklich überraschend. Beachtet man die z.T. vorhandenen Vorerkrankungen und den damit verbundenen Lebensstil der untersuchten Personen, zeigt sich nach und nach ein verändertes Bild. Abseits der Korrelation zwischen Entzündungsmarkern (CRP, TNF-α, IL-6) und dem Konsum von rotem Fleisch findet sich dann eine weitere Verbindung: Die Beziehung zwischen hohem Körperfettanteil und Entzündungsmarken scheint nämlich weitaus konsistenter zu sein [22, 23, 24]. Zumal der Terminus „rotes Fleisch“ bis dato noch nicht einheitlich definiert wurde.

In „The Game Changers“ ist meist sehr stark verarbeitetes rotes Fleisch zu sehen, oftmals in Form von Burgern, was eher eine Kombination verschiedener hochkalorischer Energieträger ist. Zudem wird bei diesen Lebensmitteln das Vorhandensein von Gemüse gänzlich ausgeklammert.

Ähnlich verhält es sich dann mit den gezeigten Feuerwehrleuten, welche ihrerseits unter schlechten Blutfettwerten leiden. Der Zuschauer weiß nicht, wie diese sich vor der kurz skizzierten Intervention ernährten[10]. Womöglich sind die veränderten Werte auch auf den stark angehobenen Gemüseanteil zurückzuführen, siehe weiter oben.

Kein seriöser Ökotrophologe würde indes behaupten, dass die generelle Abwesenheit von Gemüse und Obst gesund wäre. Ganz im Gegenteil.

Auf die restlichen Punkte einzugehen würde an dieser Stelle zu weit führen. Anbei sind aber einige Artikel zum Thema Entzündungen und Gefäßgesundheit angehängt [18, 19, 20].

[8] Trimethylaminoxid, https://edubily.de/kontroverses/tmao-rindfleisch-kein-herzinfarkt/

[9]Plant based diets and cardiovascular health: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6089671/

Friut and vegetable intake and the risk of cardiovascular disease, total cancer and all-cause mortality-a systematic review and dose-response meta-analysis of prospective studies: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28338764/ sowie Friut and vegetable intake and the risk of cardiovascular disease, total cancer and all-cause mortality-a systematic review and dose-response meta-analysis of prospective studies: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28338764/

[10] siehe das fiktive Beispiel weiter oben im Text.

Kapitel 6 – private Cancer

Natürlich darf in einer Dokumentation gegen Fleischkonsum die Korrelation zwischen (rotem) Fleisch und „Krebs“ nicht fehlen.

Wir sind weder Onkologen, noch haben wir tiefgehenden Einblick in die Behandlung oder die Pathogenese der verschiedenen Krebsarten.

Was wir allerdings wiedergeben können, ist zum einen, dass es den einen Krebs (denn es gibt leider viele verschiedene Arten) nicht gibt und zum anderen, dass die Entstehung einer Krebserkrankung immer multimodal/multikausal ist.

Die Problematik der Filmemacher mit auftretenden Scheinkausalitäten und dem Unterschied zwischen absoluten und relativen Risiken umzugehen haben wir nun hinlänglich skizziert. Dennoch ein letzter Kurzeinschub:

Es wird behauptet das Risiko an verschiedenen Krebsarten zu erkranken würde durch den Fleischkonsum um ca. 20% ansteigen. Das wäre ein enormer Anstieg des Risikos und dafür würde es sich in der Tat mehr als lohnen den Fleischkonsum aufzugeben.

Doch diese 20% bezeichnen ein relatives Risiko. Was bedeutet das? Das relative Risiko beschreibt die Wahrscheinlichkeit, dass es in einer Gruppe verglichen mit einer anderen Gruppe (hier Fleischesser vs. Nicht-Fleischesser) unter bestimmten Voraussetzungen zu einem bestimmten Ereignis kommt. Also ist der Unterschied zwischen Fleischessern und Nicht-Fleischessern 20% (laut dieser einen Untersuchung). Um ein Gesamtbild zu haben, benötigt man nun das absolute Risiko. Das absolute Risiko beschreibt die Wahrscheinlichkeit, dass es unter bestimmten Voraussetzungen zu einer gesundheitlichen Auswirkung kommt. Das absolute Risiko ist abhängig von einer Vielzahl von Variablen (Alter, Geschlecht, Lebensstil, genetische Disposition, Ernährung, körperlicher Aktivität und Rauchen etc.) [25]. Nehmen wir hier das Darmkrebsrisiko. Dies liegt bei ca. 5%. Steigert sich nun das Darmkrebsrisiko um ein relatives Risiko von 20%, bedeutet das für die einzelne Person, dass das absolute Risiko von 5 auf 6% ansteigt an dieser Form des Krebses zu erkranken. Nicht in die Betrachtung eingeflossen sind die individuellen Voraussetzungen/Risikofaktoren. Anhand der Beispiele sehen wir, wie die Autoren des Films vorwiegend gearbeitet haben. Ein Trugschluss in Bezug auf „Wissenschaft“ ist, dass sie am laufenden Band bahnbrechende Erkenntnisse liefert. Eine knapp zwanzigprozentige Risikosteigerung von Darmkrebs wäre in der Tat eine absolute Sensation, vor allem ist es aber eine Schlagzeile. Dem gegenüber ist eine Erhöhung des Risikos um knapp 1% eben keine Meldung wert. Der Unterschied zwischen Wissenschaft und Pseudowissenschaft ist allerdings, dass das zwanzigprozentige relative Risiko dennoch nicht einfach abgetan wird, nur weil es in absoluten Risikobewertungskriterien marginalen Einfluss hat. Wie schon beschrieben, werden die durch epidemiologische Untersuchungen erhobenen Datenpunkte in weitere Hypothesen übertragen und diese gegebenenfalls weiteren Überprüfungen unterzogen. Somit ist der wissenschaftliche Prozess am Ende des Tages zweierlei. Zum einen kann er für den Laien durchaus trocken und öde sein und zum anderen ist es ein äußerst langwieriger und teilweise schwer nachzuvollziehender Prozess. Was er in grob 99% der Fälle nicht ist: Ein Kassenschlager.

 

Abschluss

Zusammenfassend können wir also feststellen, dass diese Doku wohl eher dem Sensationalismus zuordnen ist. Ehrlich gesagt hatte ich aufgrund der bereits gelesenen Rezensionen auch keine anderen Erwartungen, leider. Denn diese Doku verpasst eine große Chance dem Ottonormalverbraucher gute und wertvolle Informationen in Bezug zur (pflanzenbasierten) Ernährung zu vermitteln.

Es ist ein weiteres gutes Beispiel dafür, wie man Menschen mit Pseudoinformationen für bzw. gegen eine Sache emotionalisieren kann, da man ihnen keine Möglichkeit der Differenzierung gibt.

Zu einigen Fragestellungen habe ich keine Stellung bezogen (Ethik, Umwelt), da ich dazu nicht viel sagen kann, gerade in Bezug auf die ethische und moralische Frage des Fleisch- und Tierproduktkonsums. Dieses Kriterium ist auch für mich ein Antrieb den (Massen-) Fleischkonsum zu überdenken. Zumindest, wenn es um die Herkunft des jeweiligen Produktes geht.

Doch was sind die Quintessenzen für den Leser, der sich über vegane (Sport-) Ernährung informieren möchte? Oder für generell ernährungsinteressierte Menschen? Sollte man aus gesundheitlicher Sicht nun noch Fleisch essen?

Die Kurzversion der Antwort wäre ja.

Doch natürlich ist dies an Bedingungen geknüpft. Vorher sollte klar definiert werden, was genau Fleisch für den einzelnen denn ist. Ich für mein Teil meine mit Fleischkonsum keinesfalls die Cervelatwurst für 0,49 Cent. Weiter beinhaltet mein Verständnis von omnivorer Ernährung auch nicht in der Woche 3 Tiefkühlpizzen und 4 Mal Currywurst mit Pommes zu essen.

Gesunder Lebensstil ist ein kontextueller Handlungsrahmen. Moderater Fleischkonsum mit viel Gemüse und Hülsenfrüchten, ausreichend variable Proteinquellen sowie mindestens 3x die Woche intensive Bewegung wären wohl ein guter Start.

Muss ich dafür gänzlich auf meine Bratwurst nach dem Fußballspiel verzichten? Nein, nicht wenn du das nicht möchtest. Wenn du es aber willst, dann probiere dich aus. Zu veganer Ernährung gibt es eine Vielzahl von guten Informationsquellen, die weder Dogmen vertreten noch ein Schwarz/Weiß-Denken fördern, wozu dieser Film nicht gehört.

Wichtig zu wissen ist, dass es keine „perfekte“ Ernährungsform gibt und nur weil Serge Gnabry seine Leistung mit veganer Ernährung steigern konnte, lässt dies keine Rückschlüsse auf die Allgemeinheit zu.

Wie viele Blogger und Wissenschaftler vor mir feststellten: Iss dein Gemüse, iss deine Proteine und trainiere hart. – Nur DAS changed your Game!


[1] https://www.biolayne.com

[2] plantbasednews.org/news/james-camerons-140-million-drive-create-vegan-protein.

[3] https://journals.plos.org/plosone/article?id=10.1371/journal.pone.0110489

[4] https://outofthiscentury.wordpress.com/2010/01/30/fat-gladiators-modern-misconceptions-regarding-the-dietary-practices-of-swordsmen-of-the-ancient-roman-arena/

[5] https://www.atlasobscura.com/articles/what-did-gladiators-eat

[6] https://medium.com/@drjamesloomis/my-beef-with-the-mens-health-review-of-the-game-changers-65826d389859

[7] https://www.mysportscience.com/single-post/2019/11/06/Is-game-changers-game-changing-or-is-it-sensationalism

[8] Tang JE, Moore DR, Kujbida GW, et al. Ingestion of whey hydrolysate, casein, or soy protein isolate: effects on mixed muscle protein synthesis at rest and following resistance exercise in young men. J Appl Physiol (1985) 2009;107(3):987-92. doi: 10.1152/japplphysiol.00076.2009 [published Online First: 2009/07/11]

[9] van Vliet S, Burd NA, van Loon LJ. The Skeletal Muscle Anabolic Response to Plant- versus Animal-Based Protein Consumption. J Nutr 2015;145(9):1981-91. doi: 10.3945/jn.114.204305 [published Online First: 2015/08/01]

[10] Yang Y, Churchward-Venne TA, Burd NA, et al. Myofibrillar protein synthesis following ingestion of soy protein isolate at rest and after resistance exercise in elderly men. Nutr Metab (Lond) 2012;9(1):57. doi: 10.1186/1743-7075-9-57 [published Online First: 2012/06/16]

[11] Wilkinson SB, Tarnopolsky MA, Macdonald MJ, et al. Consumption of fluid skim milk promotes greater muscle protein accretion after resistance exercise than does consumption of an isonitrogenous and isoenergetic soy-protein beverage. Am J Clin Nutr 2007;85(4):1031-40. doi: 85/4/1031 [pii] [published Online First: 2007/04/07]

[12] Phillips SM. Nutrient-rich meat proteins in offsetting age-related muscle loss. Meat Sci 2012;92(3):174-8. doi: 10.1016/j.meatsci.2012.04.027 [published Online First: 2012/05/29]

[13] https://books.google.de/books?id=-CPFDAAAQBAJ&pg=PA68&lpg=PA68&dq=ingestion+of+beef+and+soy+of+mps&source=bl&ots=Rq8s2EVUBq&sig=ACfU3U1qdjd_4RpkxE5pmyL2xuc537N92Q&hl=de&sa=X&ved=2ahUKEwiDhsG1tKbnAhXN-KQKHV-sC04Q6AEwAHoECAcQAQ#v=onepage&q=ingestion%20of%20beef%20and%20soy%20of%20mps&f=false

[14] “Protein – Which is Best? – NCBI.” 1 Sep. 2004, ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC3905294/. Accessed 4 Nov. 2019.

[15] https://statistik-und-beratung.de/2013/05/von-storchen-und-babys-die-partielle-korrelation/

[16] https://wissenschafts-thurm.de/grundlagen-der-statistik-korrelation-ist-nicht-kausalitaet/

[17] http://www.tylervigen.com/spurious-correlations

[18] https://edubily.de/kontroverses/witz-des-jahres-tmao-aus-rindfleisch-macht-nicht-krank-sondern-gesund/

[19] https://edubily.de/vegan/ja-zum-vegetarismus-wenn-nahrungscholesterin-krank-macht/

[20] https://edubily.de/gefaessgesundheit/

[21] “Substitution of red meat with soybean but not non- soy … – NCBI.” ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/30918843. Accessed 4 Nov. 2019.

[22] “Effects of Total Red Meat Consumption on … – NCBI – NIH.” 13 Jun. 2019, ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6574076. Accessed 4 Nov. 2019.

[23] “Dietary Red and Processed Meat Intake and Markers … – NCBI.” 19 Jun. 2017, ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC5540319/. Accessed 4 Nov. 2019.

[24] “Isocaloric Diets High in Animal or Plant Protein Reduce … – NCBI.” 17 Oct. 2016, ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/27765690. Accessed 4 Nov. 2019.

[25] https://www.eufic.org/de/understanding-science/article/absolutes-risiko-gegen-relatives-risiko-was-ist-der-unterschied

[1] Im Volltext seines Artikel nachzulesen

[2] „alle Anderen“ meint hier wohl alle anderen Wissenschaftler. So richtig aufgeklärt, wer diese seien, wird es nicht.

[3] engl. Strawman-Argument: Wird v.a. in den Pseudowissenschaften oftmals als Ausgangspunkt für eine anschließende Fragestellung genutzt, um seine eigene Argumentationskette zu rechtfertigen.

[4] Womöglich durch ihren ähnlich gearteten kalorischen Gesamtumsatz

[5] denn hier wird „Kohlenhydrat“ als Synonym für Pflanzen verwendet

[6] Das stellt selbstredend nur ein Beispiel dar und ist abhängig von den Lebensmittelquellen sowie individuellen Präferenzen/Einschränkungen.

[7] Ich habe hier den ersten Treffer der App FDDB verwendet.

[8] Trimethylaminoxid,

https://edubily.de/kontroverses/tmao-rindfleisch-kein-herzinfarkt/

[9]Plant based diets and cardiovascular health: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC6089671/

Friut and vegetable intake and the risk of cardiovascular disease, total cancer and all-cause mortality-a systematic review and dose-response meta-analysis of prospective studies: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28338764/ sowie Friut and vegetable intake and the risk of cardiovascular disease, total cancer and all-cause mortality-a systematic review and dose-response meta-analysis of prospective studies: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/28338764/

[10] siehe das fiktive Beispiel weiter oben im Text.