RoXx News

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Umfra­ge Siche­rungs­ge­rä­te

Wir haben euch im Januar gefragt, mit welchen Sicherungsgeräten ihr sichert. Wir haben dabei eine Umfrage des Sicherheitskreises des Deutschen Alpenverein mitgemacht und unsere Erhebung an den Alpenverein weiter gegeben. Intern wollten wir aber auch wissen, mit was ihr sichert und welche Sicherungsgeräte bei uns zum Einsatz kommen. Und da ihr bestimmt ebenfalls neugierig seid, hier die Ergebnisse der kleinen Erhebung: Bremsende Geräte sind bei uns mit nur noch ca. 2% im Einsatz und das ist gut so, denn diese Geräte verzeihen keine Fehler: Hat man das Bremsseil nicht umschlossen oder hat die Bremshand zu weit oben, kann man mit den Tubes einen Sturz nur noch schwer halten. Es hat sich  herausgestellt, dass die Unzulänglichkeit dieser Geräte nicht durch Erfahrung auszugleichen sind: Unfälle mit Tubes passieren unabhängig vom Erfahrungsgrad des Anwenders. Die einzige Chance Unfälle mit Tubes zu vermeiden ist volle Aufmerksamkeit und keine Bedienungsfehler machen. Rund 98% unserer Gäste sind mit blockierenden Sicherungsgeräten unterwegs. Der Unterschied zu den bremsenden Geräten liegt darin, dass diese Geräte im Sturzfall das Seil nicht bremsen, sondern blockieren. Bei einigen Geräten läuft ggf. ein wenig Seil durch, aber in erster Linie wird das Seil eingeklemmt und kann nicht mehr durch das Gerät laufen. Die blockierenden Geräte kann man wiederum in 2 Kategorien unterteilen: Hebelgeräte und Autotuber. Bei den Hebelgeräten (54% im RoXx) wird die Blockierung zum Ablassen durch einen ausklappbaren Hebel gelöst. Prominentestes Beispiel ist das Grigri von Petzl. Mit dem Auslaufen des Patents von Petzl sind in den letzten Jahren viele neue Geräte diesen Typs auf den Markt gekommen. Das Problem mit den Hebelgeräte liegt im Ablassen: Wenn den Hebel gezogen wird ohne dass das Bremsseil gehalten wird, kann dies zum Absturz beim Ablassen führen. Daher haben einige neue Geräte (z.B. PETZL Grigri Plus oder EDELRID Pinch) Antipanik-Hebel, die man nicht überreißen kann. Autotuber (44% im RoXx) sind meistens günstiger in der Anschaffung als die Hebelgeräte. In dieser Geräteklasse tummeln sich noch mehr Geräte auf dem Markt. Der MAMMUT Smart war einer der ersten Geräte diesen Typs auf dem Markt und ist auch 15% das zweitmeist-genutzte Sicherungsgeräte im RoXx. Im RoXx ist das AUSTRIALPIN Fish mit 14% an 3. Stelle. Wir nutzen den Fish als Standardgeräte in der Schulung, bei Einstiegskursen und in der studentischen TrainerInnenausbildung, da die Bedienung des Fishs im Toprope auf alle anderen Hebelgeräte und Autotuber übertragbar ist: Wir schulen das Ablassen mit dem Daumenhebel, durch Kippen des Geräts und mit dem ausklappbaren Hebel. Damit können Anfänger, die auf dem Fish lernen, alle anderen Geräte im Toprope sofort sicher bedienen. BTW: 2% unserer Kletterbesucher sind ausschliesslich an unseren Sicherungsautomaten unterwegs. Mit den 3 Sicherungsautomaten haben wir auch diese Nutzergruppe gut abgedeckt. Die Sicherungsgeräte sind im Alltag gut genutzt, aber wir sehen erstmal keinen grösseren Bedarf, als die 3 bereits vorhandenen Geräte bei uns im RoXx. Wir sind gespannt auf die bundesweiten Daten des DAV Sicherheitskreises und dem Vergleich mit unseren Daten. Tim vom RoXx    ...

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